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Life Sciences – Schule fürs Leben
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Die Frage, wie Medien im Klassenzimmer für Lehrpersonen und Schüler verfügbar sind, ist ganz entscheidend für Unterrichtsplanung und das alltägliche Geschehen im Klassenzimmer. Wir wollten von vorneherein eine maximale Verfügbarkeit aller nur sinnvoll denkbaren Medien und dies in einer für alle Klassenräume einheitlichen Art und Weise. So darf es für niemandem zum Problem werden, wenn kurzfristig das Zimmer gewechselt werden muß oder Unterricht von der einen in die andere Stunde verlegt wird.

Wir sind auch der Meinung, dass die Lehrperson in der Regel vor der Klasse steht, um bestmöglichen Kontak zu den Schülern zu halten. Ein steter Wechsel zwischen Stehen und Sitzen, um Medien zwischenzeitlich zu bedienen, bedingt eine dauernde Unterbrechung im Unterrichtsfluss. Deshalb liegt es nache, die Medientechnik in ein Stehpult zu integrieren. Von diesem Standpunkt aus hat die Lehrperson sowohl die Klasse gut im Blick und ebenso einen raschen Kontrollblick auf das projezierte Bild.

Welche Technik steckt im Medienpult?

Ein PC mit DVD-Laufwerk, ein Verstärker für die Boxen im Raum und eine Dokumentenkamera: das sind die Geräte, die uns heute multimedialen Unterricht ermöglichen. Ergänzend hinzu kommt ein AppleTV, um auch mit mobilen Endgeräten im Raum präsentieren zu können. Um Spielraum für Erweiterungen und den Zugang mit Notebooks zu erlauben, findet sich aussen eine Doppelsteckdose, im Inneren eine schaltbare 6-fach Steckdosenleiste.

Damit benötigt das Pult bauseitig eine Steckdose und eine LAN-Dose (RJ45). Zur Ausgabe des Bildsignals an den Beamer dienen zwei HDMI-Kabel (vormals VGA): eines von der Dokumentenkamera, eines vom AppleTV. Das Signal vom PC oder von einem mitgebrachen Notebook wird über den Eingang an der Dokumentenkamera zum Beamer durchgeschleift. Zwischen PC bzw. AppleTV und Verstärker liegt ein Audio-Kabel (3,5 mm Klinke).

Die Dimensionierung des Pultes erlaubt es kleineren wie groß gewachsenen Personen, die Tischoberfläche und die Tastaturschublade bequem zu benutzen. Die Tischfläche ist groß genug, um neben Monitor und Mousepad auch noch ein DIN A3-Blatt unter die Dokumentenkamera legen zu können.

Im Inneren des Pultes ist auch Platz für mehrere Duden und fremdsprachige Wörterbücher, um diese stets präsent zu haben.

Realisation

Für die praktische Umsetzung unserer Entwürfe haben wir vergeblich bei großen Schulmöbelherstellern angefragt und sind schließlich bei einer sehr flexiblen Handwerksfirma vor Ort fündig geworden.

In engem Austausch ließen wir zunächst ein Muster fertigen, das nach kleineren Korrekturen in Serie ging. Wir haben zu Anfang 28 Stück anfertigen lassen, wobei zwei Exemplare spiegelbildlich gebaut werden mussten, da sie nur an der rechten Seite einer Pylonentafel Platz finden konnten.

Nach vier Jahren uneingeschränkt positiver Erfahrung haben wir jetzt für unseren Neubau D nochmals 12 Stück davon von der bewährten Firma herstellen lassen.

Wenn von dritter Seite Interesse daran besteht, Kontaktaufnahme zur Schreinere Scherwitz, Rheinau, über den angezeigten Link.

 

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Handreichung für den Alltag
im Unterricht

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