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Life Sciences – Schule fürs Leben

Unfall-Versicherung beim Schulbesuch

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Glücklicherweise nur eine Übung...

 

In der Schule dürfen neben dem Lernen Spaß und Spiel nichtzu kurz kommen – ob in der Sportstunde oder auf dem Pausenhof. Für die Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinderin der Schulejederzeit gut geschützt sind. Dazu trägt die Schüler-Unfallversicherungmaßgeblich bei.

Vorbeugend arbeitet sie gemeinsam mit der Schulleitung daran,dass Unfälle an Schulen möglichst überhaupt nicht erst passieren.

Aber ganz ausschließen lassen sich Unfälle nun einmal nicht.

Dann kümmert sich die Versicherung darum, dass verletzte Kinder und Jugendliche eine bestmögliche Behandlung und eine optimale medizinische Rehabilitation bekommen. Nicht zuletzt sorgt die Schüler-Unfallversicherung dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Mitschülerinnen und Mitschüler für gesundheitliche Schäden untereinander nicht privat haften müssen. Das ist eine große Errungenschaft. Anders wäre ein sorgenfreies Miteinander im Schulalltag gar nicht möglich. Über all diese Themen informiert die vorliegende Broschüre anhand von vielen praktischen Beispielen aus dem Schulalltag.

Inhaltsverzeichnis

I. Überblick - Allgemeines zum Versicherungsschutz

II. Praktische Beispiele rund um den Versicherungsschutz/Fragen und Antworten

1. Versicherte Personen sowie versicherte Tätigkeiten in Einzelfällen

a) Unfälle während der Unterrichtszeit
b) Sportunfälle
c) Pausen
d) Schulessen
e) Einkauf von Nahrungsmitteln
f) Verlassen des Schulgeländes
g) Wegeunfälle
h) Arbeitsgemeinschaften / Kurse am Nachmittag
i) Schulfeste
j) Klassenfahrten / Schülerreisen
k) Praktika / Ferienjobs
l) Schüleraustausch

2. Versicherungsfälle

3. Unfallverhütung und Erste Hilfe

4. Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung

5. Haftung – Sachschäden

6. Allgemeines zur Unfallversicherung

III. Serviceteil (Ansprechpartner und Adressen)

Öffenen Sie über diesen Link die umfangreiche und detaillierte Zusammenstellung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: Informationsbroschüre

Schüler Zusatzversicherung

Freiwillige Schüler-Zusatzversicherung

Verwaltungsvorschrift vom 8. Oktober 1998

Az.: IV/1-6600.2/34Fundstelle: K.u.U. 1998, S. 310
Zuletzt geändert durch Verwaltungsvorschrift vom 11.09.2009 (K. u. U. 2009, S. 120)I.

  1. Der Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband, Karlsruhe, und die Württembergische Gemeinde-Versicherung a. G., Stuttgart, - Versicherer - bieten den Schülerinnen und Schülern aller Schulen in Baden-Württemberg zu einer geringen Versicherungsprämie eine die gesetzliche Schülerunfallversicherung ergänzende freiwillige Schüler-Zusatzversicherung an. Die Möglichkeit für den Abschluss dieser Zusatzversicherung wird begrüßt. Die freiwillige Schüler-Zusatzversicherung besteht aus einer Unfallversicherung, einer Sachschadenversicherung und einer Haftpflichtversicherung.Die Unfallversicherung soll ergänzend zu dem gesetzlichen Schülerunfallversicherungsschutz nach dem Sozialgesetzbuch auch Bereiche umfassen, die noch im Zusammenhang mit dem schulischen Bereich stehen, aber vom gesetzlichen Schülerunfallversicherungsschutz nicht gedeckt werden, weil es sich nicht um Unterricht oder sonstige schulische Veranstaltungen und auch nicht um den Schulweg handelt.
    Die Sachschadenversicherung ersetzt bestimmte Kosten des bei einem Unfall entstandenen Sachschadens.
    Die Haftpflichtversicherung schützt den Versicherten, wenn er in dem angesprochenen Bereich einen Schaden verursacht und dafür in Anspruch genommen wird.
  2. Umfang des Versicherungsschutzes, Versicherungsleistungen, Beginn und Ende des Versicherungsschutzes sowie der weitere Inhalt der Versicherung ergeben sich aus der Anlage.II.

Das Land Baden-Württemberg schließt mit dem Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband Karlsruhe (BGV) und der Württembergischen Gemeinde-Versicherung Stuttgart a. G. (WGV) einen Gruppenversicherungsvertrag über die freiwillige Schüler- Zusatzversicherung ab. Auf der Grundlage des Gruppenversicherungsvertrages können Schülerinnen und Schüler (Versicherte), die eine Schule der Schulart nach § 4 Abs. 1 Schulgesetz oder eine Ersatzschule im Sinne des Privatschulgesetzes besuchen, eine freiwillige Schüler-Zusatzversicherung abschließen. Zur Durchführung der freiwilligen Schüler-Zusatzversicherung wird bestimmt:

  1. Die Versicherung kann über die Schulen abgeschlossen werden; der Beitritt ist freiwillig. Die einzelne Schule legt die für die Durchführung zuständige Stelle fest. Nachmeldungen von einzelnen Schülerinnen und Schülern sind nur in begründeten Ausnahmefällen (z. B. Schul- oder Klassenwechsel) möglich.Die Eltern und Schüler sind von der Schule rechtzeitig und in geeigneter Weise auf die Zusatzversicherung aufmerksam zu machen. Dies gilt besonders bei Schülern, die im Laufe des Schuljahres an einem Betriebs- oder Sozialpraktikum oder am Internationalen Schüleraustausch oder an einer anderen Veranstaltung, die im Zusammenhang mit dem schulischen Bereich steht, teilnehmen.
  2. Die Versicherung stellt den Schulen jährlich zu Beginn eines Schuljahres die erforderlichen Versicherungsbedingungen, Antragsvordrucke, Anmeldeformulare und Versicherungsausweise zur Verfügung. Die Schulen erheben von den Versicherten die Versicherungsbeiträge und zahlen diese an die Versicherung auf das von ihr angegebene Bankkonto ein. Die Schule bestätigt auf dem Versicherungsausweis die Zahlung des Versicherungsbeitrags und übergibt das Original an den Versicherten. Das Duplikat des Versicherungsausweises wird bei der Schule drei Jahre lang aufbewahrt. Die Schule meldet jährlich die Zahl der Versicherten an die Versicherung. Die Meldung der Versicherten und die Zahlung der Versicherungsbeiträge an die Versicherung hat spätestens bis zum 15. Dezember eines jeden Jahres zu erfolgen. Die Schulen sind berechtigt, Versicherungsanträge auch unterjährig nach dem 15. Dezember eines jeden Jahres anzunehmen. Als Versicherungsbeitrag ist ein Jahresbeitrag als Mindestbeitrag zu erheben. Die Meldung an die Versicherung hat erst mit der nächsten Jahresmeldung zu erfolgen, der Versicherungsbeitrag ist erst mit der nächsten Jahreszahlung an die Versicherung abzuführen. Auf dem Versicherungsausweis ist der Versicherungsbeginn zu vermerken.
  3. Aufgrund des mit dem Land Baden-Württemberg abgeschlossenen Gruppenversicherungsvertrages bieten der BGV und die WGV weitere schulbezogene Versicherungen an. Für diese gelten Abschnitt II Nummern 1 und 2 entsprechend.
  4. Für die Schulen in den Regierungsbezirken Karlsruhe und Freiburg ist der
    Badische-Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV),
    Durlacher Allee 56,
    76131 Karlsruhe
    (Postanschrift: Postfach 15 49, 76004 Karlsruhe),
    Tel. 0721/660-0,
    und für die Schulen in den RegierungsbezirkenStuttgart und Tübingen ist die
    Württ. Gemeinde-Versicherung a. G. (WGV),
    Tübinger Str. 43,
    70178 Stuttgart
    (Postanschrift: 70164 Stuttgart),Tel. 0711/1695-0,
    zuständig.

III. Diese Verwaltungsvorschrift tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verwaltungsvorschrift über die freiwillige Schüler-Zusatzversicherung vom 12. Juli 1991 (K.u.U. S. 406) außer Kraft. 

Versicherung der Schultablets

Die diesbezüglichen Regelungen finden Sie auf den Seiten des Tablet-Projekts: Schülertablets!