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Life Sciences – Schule fürs Leben

Wild auf Wald!

Aufgaben

Wälder lassen die Erde atmen und stellen wichtige Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt. Forstwirtinnen und Forstwirte lernen, die Erträge des Waldes zu nutzen und gleichzeitig den Natur- und Erholungsraum Wald zu schützen. Neben der Holzernte – unter Einsatz modernster Techniken – sind Themen wie Pflanzung, Pflege, Holzlagerung oder Natur- und Umweltschutz Teil der Ausbildung.

Waldarbeit ist Teamarbeit - eine Schule fürs Leben

Matthias Altendorf ist Chef der weltweit operierenden Endress + Hauser-Gruppe, die Mess- und Analyseeinrichtungen für Gase, Flüssigkeiten und Feststoffen in großen Indurstrieanlagen herstellt. Er ist auch Waldbesitzer und äußert sich in einem Interview mit Bernd Kramer in der Badischen Zeitung vom 3. Dezember 2016 wie folgt:

BZ: Herr Altendorf, Sie sind Waldbesitzer. Ist die harte Arbeit im Schwarzwald die beste Managementschule überhaupt?
Altendorf: Ich habe mein erstes Geld damit verdient, einem Bauern im Wiesental im Wald zu helfen. Das hat mir damals sehr viel Freude gemacht.... Im Wald lernt man sicherlich eines: hart zu arbeiten und den Wert der Kollegen zu schätzen – denn Waldarbeit ist Teamarbeit. Es wird einem auch schnell bewusst, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen, also dass es großer Geduld bedarf, ehe die Früchte der Arbeit geerntet werden können – meistens erst in der nächsten Generation. Ein Wald benötigt regelmäßige Pflege, man muss sich um ihn kümmern. Und Waldarbeit erfordert Demut und Vorsicht, weil sie nach wie vor eine sehr gefährliche Tätigkeit ist. Waldarbeit ist eine gute Schule für das Leben.

Ausbildungsbetrieb

In Baden-Württemberg sind derzeit etwa 130 Betriebe als Ausbildungsstätten anerkannt. Diese sind über das gesamte Land verteilt.

Berufsschule

Der Unterricht für berufsschulpflichte Auszubildende erfolgt in Kombination mit überbetrieblicher Ausbildung. Die Berufsschülerinnen und Berufsschüler besuchen die Fachklassen an den Berufsschulen in Aalen und Offenburg.

 

Überbetriebliche Ausbildung

Berufsschulpflichtige Auszubildende erhalten die überbetriebliche Ausbildung in Kombination mit Berufsschulblockunterricht am Forstlichen Ausbildungszentrum Mattenhof in Gengenbach bzw. am Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn. Im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung werden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr jeweils einwöchige Forsttechniklehrgänge am Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn durchgeführt.

 

Weiter Informationen

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (www.forstbw.de) oder beim

Forstlichen Ausbildungszentrum Mattenhof (www.faz-mattenhof.de)

Anmeldung

Der Ausbildungsbetrieb meldet unmittelbar nach Abschluss des Ausbildungsvertrages den Auszubildenden bei der Berufsschule an. Dazu bitte das Anmeldeformular verwenden, das als PDF-Datei oder als Word-Dokument heruntergeladen werden kann. Das ausgefüllte Anmeldeformular dann bitte per Post oder als Fax oder eMail-Anhang an die Schule senden.

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Die gemeinsame schulische und überbetriebliche Ausbildung am Mattenhof

Am Forstlichen Ausbildungszentrum Mattenhof in Gengenbach findet zusammen mit der schulischen Ausbildung zum Forstwirt auch die Überbetriebliche Ausbildung statt. Der Unterricht ist meist eng aufeiander abgestimmt, so dass kein Leerlauf ensteht, und einige Projekte werden auch gemeinsam durchgeführt. Sie sind auf der Homepage des Forstlichen Ausbildungszentrums Mattenhof dokumentiert, hier seien einige Beispiels angeführt:

Projekt „Aue-Wildnis-Pfad“

http://www.faz-mattenhof.de/fileadmin/faz/pdf/Aue-Wildnis-Pfad_2014.pdf

Schüler besuchen Partnerschule in Frankreich

http://www.faz-mattenhof.de/fileadmin/faz/pdf/Projektbericht_Frankreich_10-07-15.pdf

Projekt „Ruhewald“

http://www.faz-mattenhof.de/fileadmin/faz/pdf/Projetkbericht-Bildtann.pdf

Weitere Projekte sind unter folgendem Link sichtbar:

http://www.faz-mattenhof.de/ausbildung/projekte/

Projekt Spielplatz in Fußbach, Gemeinde Gengenbach

http://hls-og.de/schulleben/events/